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Catania - Italien - Ötliches Mittelmeer
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Catania liegt direkt am Fuß des Ätna und bietet sizilianisches Leben pur. Der Hafen liegt direkt am Fuß der Altstadt und ist dadurch der optimale Ausgangspunkt für einen Stadtbummel. Catania wurde bei einem Ausbruch des Ätna 1669 beinahe komplett zerstört, dabei kamen annähernd 20 000 Menschen ums Leben. Danach wurde die Stadt wieder aufgebaut. Als Baumaterial diente vor allem Vulkangestein aus der Gegend, was für das innige Verhältnis der Catanier zu „ihrem“ Berg spricht. Die Straßen sind verwinkelt und sehr belebt, eine typische süditalienische Stadt eben, und sind zum überwiegenden Teil im Barockstil erbaut. Der Dom  Sant‘ Agata, das Rathaus und das Theater sind die auffälligsten Gebäude der Stadt. Ein Stadtbummel lohnt sich auch aufgrund der Märkte, die hier öfter auf den kleinen Plätzen abgehalten werden, allen voran der Fischmarkt, der neben fangfrischem Fisch auch mediterranes Feeling pur bietet.

In der Nähe von Catania liegt Taormina, dass auch die Perle Italiens genannt wird. Hoch über den Klippen erbaut bietet es einzigartige Ausblicke auf das Meer und wunderschöne, italienische Straßenzüge mit Geschäften der Extraklasse. Es gibt auch viele Restaurants, Cafes und natürlich an jeder Ecke italienisches Eis zu verkosten. Auch wenn die Preise teilweise sehr hoch sind, lohnt ein Verweilen mit Blick auf das Meer. Taormina wurde von Römern, Byzantinern, Mauren und Normannen beherrscht. Die Altstadt ist von großen Stadtmauern umgeben und mit riesigen Stadttoren gesichert. Wenn Sie am Palazzo Corvaja vorbeigehen, gelangen Sie zum berühmten Theater von Taormina, in dem auch heute noch Aufführungen stattfinden. Vorbei am Palazzo Corvaja aus dem 16. Jahrhundert geht's zum Teatro Greco, ein griechisch- römisches Amphitheater, in dem heute noch Aufführungen stattfinden.
Das Greco-Theater ist eines der schönsten Freilufttheater der Welt. Es wurde im 16. Jahrhundert im griechisch-römischen Stil erbaut. Anstatt eines Bühnenhintergrunds dient hier ein fantastischer Blick auf den Ätna, der von jedem Platz im Theater betrachtet werden kann.
Vor allem wenn der Ätna raucht – das tut er fast immer – bietet sich dem Zuschauer ein wunderschönes Bild aus romantischer Küste, blauem Meer und der Urgewalt der Erde. Ein durch und durch faszinierender Anblick.

Der Ätna selbst ist das weithin sichtbare Wahrzeichen Siziliens. Schon beim Einlaufen in den Hafen erhebt er sich mit seinen gewaltigen 3 343 m über die Stadt. Der Ätna ist heute immer noch höchst aktiv und zählt zur Gruppe der Schildvulkane. Regelmäßige Ausbrüche in den letzten Jahren führten immer wieder zu enormen Sachschäden und teilweise leider auch zu Personenschäden. Allerdings ist der Ätna einer der am besten untersuchten und vor allem überwachten Vulkane weltweit und die Region verfügt über ein sehr gutes Frühwarnsystem. Nach Expertenmeinung stellt der Ätna aber aufgrund seiner Struktur nicht die gleiche Gefahr dar wie zum Beispiel der Vesuv in Neapel. Seine Lava ist gasarm und somit weniger explosiv. Auch die Struktur des Gesteins ist nicht sehr dicht, so dass Lava sich immer wieder ihren Weg an die Oberfläche bahnen kann, der Druck im Berg aber nicht so groß wird, dass er explodiert.
Aus nächster Nähe können Sie den Ätna in etwa 1950 m Höhe betrachten, wo sich eine Bergstation mit Seilbahn, in der Umgebung eines erloschenen Kraters des Ätna (Silvestrikrater) befindet. Diese erreichen sie mit dem Bus oder mit dem Auto. Der Weg führt vorbei an kleinen Dörfern, an Zitronenhainen und Gärten, doch mit wachsender Höhe ändert sich die Landschaft und bizarre Lavaformationen  und verschüttete Gebäude zeugen von der Urgewalt der Erde. Von der Bergstation aus kann man sich Bergführern anschließen, die einen direkt bis an den Kraterrand leiten. Ein solcher Ausflug zählt meist auch zu dem Ausflugsprogramm ihrer Reederei. Bitte seien Sie auf dem Ätna entsprechend vorsichtig. Verlassen Sie niemals die abgesperrten Wege und leisten Sie den Anweisungen von Bergführern unbedingt Folge. Je nach Aktivität des Ätna kann es dazu kommen, dass bestimmte Routen oder die Bergstation aus Sicherheitsgründen gesperrt werden.

An den Küstenstraßen finden Sie einige interessante Bauwerke, wie zum Beispiel die aus schwarzem Lavastein gebaute Festung Aci Castello, die aus dem 11 Jahrhundert stammt und tolle Ausblicke auf das Meer bietet. Mascalucia wartet in der Villa Trinita mit wunderschönen Gärten auf, die nahezu alle mediterranen Pflanzenarten beheimatet.