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Chios - Griechenland - Östliches Mittelmeer
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Chios ist mit etwa 50 000 Einwohnern die fünftgrößte Insel Griechenlands. Die gebirgige Insel gehört zu den ostägäischen Inseln und ist der Küste Kleinasiens vorgelagert. Der höchste Berg der Insel ist der Profitis Ilias mit knapp 1300 m über NN. Bewohnt ist Chios bereits seit 5000 Jahren wie Zeichnungen in den Höhlen von Agios Gala dokumentieren. Die Blütezeit der Insel war direkt mit der Geschichte des gropersischen Reichs verknüpft. Wohlstand und Reichtum wuchsen und schrumpften mit der Ausdehnung des persischen Reichs. Die Hoheitsansprüche an die Insel wechselten häufig zwischen Persern, Griechen und Türken hin und her. Am 3.4.1881 wurde die Insel bei einem Erdbeben beinahe komplett zerstört und die Insel war nur noch sehr spärlich bewohnt. Erst 1911 wurde die Insel wieder von Griechen neu besiedelt und fiel ein Jahr später wieder unter griechische Hoheitsansprüche. So vielfältig die Geschichte der Insel, so vielfältig sind auch die Sehenswürdigkeiten, die die Insel ihren Besuchern bietet. In der Stadt Chora, der modernen Hauptstadt der Insel, in der auch das Schiff liegt, gibt es die Korais Bibliothek, das archäologische Museum oder das byzantinische Museum zu besichtigen. Di Altstadt von Chora ist sehr gut erhalten und lädt mit ihren typischen, kieselgepflasterten Innenhöfen und kunstvollen Zisternen zu einem Spaziergang ein. Entlang der Festungsanlage To Kastro aus dem 10 Jahrhundert kommt man zum Giustiniani Museum, in welchem man die archäologischen Funde aus der byzantinischen Zeit besichtigen kann. Das Kloster Nea Moni wurde vom byzantinischen Kaiser Konstantin IX.Monòmachos gegründet und wird heute von Nonnen bewohnt. Das Kloster wirkt wie eine Festung, was durch die Gebeine und Schädel verstorbener Mönche, die neben dem Eingang präsentiert werden noch verstärkt wird.Auch das Dorf Pyrgi ist einen Besuch wert. Es ist hier sehr mittelalterlich, da die festungsgleichen Gebäude des Ortes alle aus dem typischen, dunken Gestein der Gegend erbaut wurden. Alle Häuser sind mit schwarzen geometrischen Figuren geschmückt, die man als Ksistra bezeichnet, deren Ursprung aber unbekannt ist.
Auch Mesta ist einen Besuch wert. Das Mastixdorf gilt als eines der schönsten und am besten erhaltenen seiner Art. Schlendern Sie durch die Gassen und vergessen Sie bei einer Pause nicht den typischen Souma zu probieren. Das stark alkoholische Getränk ist sehr schmackhaft und wird nur hier hergestellt. Also ein ideles Mitbringsel für zuhause.