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Danzig / Gdynia - Polen - Ostsee
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Die Hafenstadt Gdynia liegt an der Ostsee in der Bucht von Danzig. Sie wurde erstmals urkundlich im Jahre 1253 erwähnt, und war bis weit in das 20. Jahrhundert nur ein kleines Fischerdorf. Gdynia erhielt  im Jahr 1926 das Stadtrecht und wird heute als Polens „Tor zur Welt“ bezeichnet. In Gdynia leben etwa 250 000 Menschen. Die Stadt ist eines der führenden Wirtschafts- und Industriezentren Polens, bietet aber auch kulturell eine Menge. Neben einem internationalen Filmfestival und einem internationalen Jazzfestival findet hier jährlich das Heineken Open-Air Rockfestival mit über 50.000 Teilnehmern statt. Gdynia ist mit über 1600 Stunden die sonnenreichste Stadt Polens.

Hautausflugsziel ist die ehemalige Hansestadt Danzig (Gdansk), die westlich der Weichselmündung in der historischen Landschaft Pommerellen in Polen liegt. In der Hafenstadt leben mehr als 450.000 Einwohner. Zusammen mit Gdynia und Sopot bildet Gdansk den Ballungsraum Trójmiasto mit über 1.150.000 Einwohnern. Vor allem durch denHafen und der damit verbundenen, großen Bedeutung für die Wirtschaft, ist Danzig zu einem der Hauptwirtschaftszentren Polens geworden. Seit der Zeit der Hanse ist diese Stadt eine der wichtigsten Handelsstädte in Polen. Eine weitere wichtige Einkommensquelle der geschichtsträchtigen Kulturstadt ist der Fremdenverkehr. Die Architektur der Hanse ist in der ganzen Stadt sichtbar und zeigt sich dem Besucher mit üppig verzierten Bürgerhäusern und überaus sehenswerten Gebäuden im Stil des Danziger Manierismus. Die Stadt ist sehr gepflegt und die alten Gebäude sind lebevoll restauriert.

Vom Gipfel des Kamienna Góra haben Sie einen wunderschönen Ausblick über die Dächer der Stadt und über den Hafen und die Bucht von Danzig. Auf der Kaipromenade Skwer Kolciuszki finden Staatsfeierlichkeiten, Paraden und Umzüge statt. Aber es liegen hier auch einige historische Schiffe wie der älteste Zerstörer der Welt, eine Museumsfregatte, einige Wikingerschiffe und moderne Jachten und natürlich die großen Kreuzfahrtschiffe. Die Kaimauer wird bei den Einheimischen als Empfangszimmer des Landes bezeichnet.
Etwas abseits der Promenade befindet sich ein Strand, der bei schönem Wetter zum Baden und zum Sonnen einlädt. Oder Sie machen sich bei einem Strandspaziergang entlang der Ostsee auf die Suche nach dem Gold der Ostsee, dem Bernstein.
Das Stadtzentrum bietet ein einzigartiges Beispiel für die Architektur des Modernismus des zwanzigsten Jahrhunderts. Gebäuden, die an Schiffe erinnern, mit den charakteristischen Aufbauten, Fenstern in Form von Bullaugen, Masten oder Rundungen, sind beinahe an jeder Ecke zu finden. Die Altstadt von Danzig bietet auf neun Hauptstraßen, den Gassen, sehr viele schöne und gut erhaltene Gebäude und Plätze wie das Rathaus, den Artushof mit dem Neptunbrunnen oder das goldene Haus. Vor allem die schönen Stadttore sind sehr sehenswert. Die schönste Gasse ist der Königsweg, der vom Hohen Tor und Goldenen Tor durch die Langgasse und über den Langen Markt zum Grünen Tor an der Mottlau führt.
Im Nationalmuseum befindet sich unter anderem das berühmteste Gemälde der Stadt, "Das jüngste Gericht“ von Hans Memling. Es wurde mehrfach unter spektakulären Umständen geraubt und befindet sich nun wieder in Danzig.
In der Großen Mühle befindet sich ein modernes Shoppingcenter mit historischem Charme, in dem es viele internationale Designershops auf drei Etagen zu sehen gibt. Im Untergeschoss kann man das historische Fundament und die Mühlräder sehen.
Wer es nicht ganz so modern mag kann die Markthalle besuchen. Kleine und ungewöhnliche Buden und Stände verleihen dem Markt ein quirliges Treiben und man bekommt einen Eindruck von den Einkaufsgewohnheiten der Danziger.
In den ersten zwei Augustwochen findet in der Altstadt der Dominikanermarkt, nach einer alten Tradition, die auf das Jahr 1260 zurückgeht, statt. Hierbei gibt es zahlreiche Theateraufführungen, Feste, und Konzerte sowie einen großen Jahrmarkt, auf dem auch kunstgewerbliche Produkte verkauft werden.
Auch Wanderfreunde kommen in der Stadt und in ihrem direkten Umland auf ihre Kosten. Viele Stadtteile liegen direkt in malerischer Natur etwas außerhalb der Stadt. Einer der ältesten Naturschutzparks Polens liegt direkt vor der Tür und bietet mit seiner Steilküste spektakuläre Ausblicke auf das Meer.
Das Aquarium von Danzig ist das einzige Meeresaquarium in Polen, in dem man Tausende Exemplare aus der Tier- und Pflanzenwelt der Ozeane bestaunen und zum Teil sogar berühren kann.Wissenschaftlich aufbereitet wird der Aquariumsbesuch in dem völlig interaktivem Wissenschaftszentrum Experyment. Ein Besuch lohnt vor allem bei schlechtem Wetter und ist für Kinder und Erwachsene eine gute Alternative.