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Dover - UK - Nordeuropa
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Dover ist wegen seiner Nähe zum europäischen Festland einer der wichtigsten Häfen des Vereinigten Königreichs. Berühmt ist die Gegend um die Stadt für ihre weißen Kreidefelsen, die sich direkt an der Küste auftürmen. Hier landeten bereits die Römer und hinterließen einen Leuchtturm, dessen Grundmauern bis in das Jahr 50 v. Chr. zurück datieren. Rund herum wurde eine Festung errichtet, die über die Jahrhunderte erweitert wurde. Heinrich II. erbaute zwischen 1168 und 1188 den inneren Burgwall und begann den Bau des äußeren Burgwalls, der heute eine Länge von fast anderthalb Kilometer hat. Im Mittelalter wurden unterirdische Geheimgänge gebaut, damit die Besatzung die Festung heimlich verlassen und Gegenangriffe starten konnte. In der einzigen unterirdischen Kaserne Englands fanden 2.000 Mann Besatzung Platz. Wenn Sie in London angekommen sind und viel Zeit haben, zum Beispiel bei einem selbst organisierten Ausflug, sollten Sie eine Rundfahrt auf der Themse unternehmen. Von hier aus haben Sie die Möglichkeit eine Vielzahl der Sehenswürdigkeiten  - Tower Bridge, Tower, Big Ben - vom Wasser aus zu sehen und die Metropole mal aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Die Fahrten beginnen bei 5 Pfund und dauern unterschiedlich lange, ebenso gibt es verschiedene Zustiegsorte. Einige Schiffe fahren auch die Themse bis Greenwich herunter, wo Sie den 0-Meridian mit der dazugehörigen Sternwarte besichtigen können.

Lohnend ist von Dover aus auch ein Ausflug in das etwa 90 km von London entfernte Canterbury. Die dortige Kathedrale gilt als eine der heiligsten Kirchen der anglikanischen Welt und war einmal Europas heiligste Pilgerstätte. 1174 wurde die Kirche nach einem Feuer wieder aufgebaut. 1942 wurde die Stadt bei einem Luftangriff zerstört, die Kirche blieb jedoch fast unbeschädigt. Berühmt ist die Kirche für ihre außergewöhnlich bunten Fenster aus dem 12. und 13. Jahrhundert, die während des Angriffs von der Bevölkerung in Sicherheit gebracht wurden und heute wieder zu besichtigen sind. Geschichtlich trat die Kirche bereits in römischer Zeit auf der Strecke von Dover nach London, um 600 n.Chr. herum wurde die Kirche zum Zentrum der Church of England. Von hier aus sollten die heidnischen Angelsachsen zum Christentum bekehrt werden.1170 wurde in der Kirche Erzbischof Thomas Becket von Rittern Heinrichs II. ermordet. Drei Jahre später wurde er heilig gesprochen und die Kirche ironischerweise von Heinrich II. zum Zentrum der englischen Christenheit gemacht. Literarisch wurde die Kirche im 14. Jahrhundert durch die "Canterbury Tales" von Geoffrey Chaucer verewigt, der eine Pilgerreise zum Schrein des heiligen Thomas beschrieb.