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Mykonos - Griechenland - Östliches Mittelmeer
Mykonos ist die wohl bekannteste Kykladen-Insel und hat etwa 10 000 Einwohner.
Der Hafen von Mykonos liegt direkt in der malerischen Bucht von Mykonos-Stadt (Chora). Hier gibt es zwei Möglichkeiten, wo ihr Kreuzfahrtschiff liegt. Entweder am neu gebauten Kreuzfahrtschiffkai auf der anderen Seite der Bucht oder auf Reede direkt in der Bucht. Wenn sie am Kreuzfahrtschiffkai liegen, bringen sie Shuttle-Busse direkt bis ins Zentrum der Stadt. Die Tenderboote halten im kleinen Fischereihafen, der direkt an der Stadtpromenade liegt. Egal wo sie liegen, sie werden direkt ins Geschehen gebracht. Je nach Größe ihres Kreuzfahrtschiffes sollten sie allerdings Verzögerungen sowohl bei den Shuttle-Bussen als auch bei den Tender-Booten einkalkulieren wenn sie an Land bzw. wieder zurück aufs Schiff wollen.
Das Wetter auf den Kykladen ist das ganze Jahr hindurch sehr trocken. Es fallen auch im Winter sehr geringe Niederschläge, was sich auch in der Vegetationsarmut der Inseln widerspiegelt. Die Sommer sind sehr heiß und trocken, durch den ständig wehenden Wind, der teilweise sehr heftig wehen kann und für das typische, aufgeschäumte Meer der Kykladen sorgt, bleibt es aber generell sehr angenehm. Dieser Wind kann allerdings auch dazu führen, dass es in den Frühlings- und Herbstmonaten, vor allem abends, recht kühl werden kann und sie eine Jacke oder einen Pullover einplanen sollten. Die Hauptreisezeit ist von April bis Oktober, die Inseln der Kykladen werden aber auch in den Wintermonaten von einigen Kreuzfahrern angelaufen.
Mykonos ist eine Insel für Puristen und Genießer. Das Land besteht aus Fels, der tiefblauen See und aus weißen Häusern, die sich in klassischer Kykladenarchitektur, kubusartig den Hang hinauf ziehen. Hinzu kommen tolle Geschäfte, Hotels und ein unglaubliches Flair, dass Mykonos weit über die Schwulen-Szene hinaus berühmt gemacht hat. Die Mischung aus puristischer Natur und noblem Flair hat Mykonos in den letzten Jahren zu einem Mekka der internationalen Highsociety und einem absoluten hotspot für Berühmtheiten aus aller Welt gemacht.
Sobald sie ihren Tender oder ihren Shuttle-Bus verlassen haben, stehen sie mitten in Mykonos-Stadt. Spazieren sie durch die engen, verwinkelten Gassen der malerischen, weiß getünchten Häuser und genießen sie das unvergleichliche Flair der Stadt.
Sie finden überall kleine Restaurants, Cafes und eine Vielzahl an Geschäften und Boutiquen, wo sie eine Menge Geld loswerden können. Gehen sie an der Kirche von Paraportiani vorbei, die aus mehreren eigenständigen Kirchen und Kapellen zusammengewachsen ist. Der älteste Teil stammt aus dem Jahre 1425. Von dort geht es entlang der unzähligen Cafes und Cocktailbars, die entlang von „Klein-Venedig“ (s. Bild) aufgereiht sind und zum berühmten Sonnenuntergang bei klassischer Musik Cocktails und Getränke anbieten. Der Anblick lohnt sich auch zu den etwas überhöhten Preisen. Der Weg führt weiter entlang einiger Restaurants, in denen sie in erster Linie den Blick auf „Klein-Venedig“ und erst in zweiter Linie das Essen bezahlen.
Passen sie bei Fischgerichten auf. Der Preis wird per Kilo abgewogen und sehr undurchsichtig berechnet. Falls sie überhaupt Hunger haben sollten sie auf eine der typischen Pita-Buden zurückgreifen, die sich überall in der Stadt befinden. Von den Windmühlen aus haben sie einen herrlichen Blick auf die Stadt und auf die Bucht von Mykonos. Laufen sie einfach durch die Straßen und genießen sie diese tolle Insel bei einem Einkaufsbummel und lassen sie diesen bei einer Flasche Retzina oder einem Cocktail am Hafen ausklingen.
Die Strände von Mykonos sind auf der anderen Seite der Insel. Taxen bringen sie günstig und bequem zu einem Strand ihrer Wahl. Wenn sie ein Taxi nehmen, machen sie mit ihrem Fahrer einen Termin aus wann er sie wieder abholen soll, da an den Stränden keine Taxen stehen und auf Fahrgäste warten.
Noch etwas günstiger und vor allem inseltypischer ist die Fahrt mit dem Bus zum Strand. Diese fahren alle 10-15 Minuten griechischer Zeit und bieten so einen Pendelverkehr, der bis spät in den Abend sicher funktioniert. Der Hauptstrand ist Plati Gialos. Hier endet die Buslinie und von hier werden sie mit kleinen Booten zu den anderen Stränden gebracht. Seit einiger Zeit gibt es allerdings auch Busverbindungen zu anderen Stränden wie Paradise Beach oder Super Paradise. Diese Strände sind eher für den erlebnishungrigen Touristen vorbehalten und weniger Familienstrände. Es gibt dort Bars, die den Strand mit Musik beschallen, Tanzflächen und jede Menge Party. Allen Stränden ist die extrem gute Qualität des Strandes und des Wassers gemein, sowie eine das Vorhandensein von Toiletten und kleineren oder größeren Restaurants, Supermärkten und Hotels. Die Gebühr für zwei Liegen und einen Sonnenschirm liegt bei etwa 7-10 € pro Tag.

Kulturell ist die Nachbarinsel Delos zu empfehlen, die vom Hafen aus mit kleinen Ausflugsbooten zu erreichen ist. Delos war in der Antike das Zentrum des Apolloglaubens und durch seine Heiligtümer eine heilige Stätte. Delos gehört seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Planen sie genügend Zeit ein, um durch die gut erhaltene Ruinenstadt zu laufen und das Museum zu besuchen.
  
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