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Neapel - Italien - Westliches Mittelmeer
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Der Kreuzfahrthafen von Neapel liegt direkt am Fuße der Stadt. Die Terminalgebäude sind recht komfortabel und bieten saubere sanitäre Einrichtungen. Neben einigen Geschäften gibt es auch einige Snacks zu erwerben. Für Behinderte Passagiere steht ein Lift bereit, da die Einschiffung teilweise über den 1. Stock des Gebäudes erfolgt.
Auf eigene Faust in Neapel loszuziehen ist sehr einfach. Die leichteste Methode die Stadt auf eigene Faust zu erkunden sind die Hop on - Hop off - Busse, die auf drei verschiedenen Routen die Sehenswürdigkeiten der Stadt abfahren. Die Informationen erhalten Sie über Kopfhörer in deutscher Sprache und der Preis beträgt für den ganzen Tag 22  € pro Person. Sie haben jeweils die Möglichkeit an einer Sehenswürdigkeit auszusteigen und in einen späteren Bus wieder einzusteigen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln können Sie in Neapel ebenfalls sehr günstig unterwegs sein, achten Sie dabei bitte auf Taschendiebe und Kleinkriminalität, die in Neapel sehr ausgeprägt und gut organisiert ist. Nehmen Sie am Besten nur das Nötigste mit vom Schiff und lassen Sie teure Uhren oder Schmuck an Bord. So werden Sie erst gar nicht zur Zielscheibe des Interesses.
Nach Pompeji können Sie mit der Bahn fahren. Das Ticket kostet etwa 3 € und der Zug bringt Sie in etwa 40 Minuten direkt vom Hauptbahnhof zum Eingang der Ruinenstadt. Der Hbf in Neapel ist allerdings etwa 25 Minuten Fußmarsch vom Kreuzfahrtterminal entfernt und nicht unbedingt leicht zu finden.
Besonders lohnenswert ist ein Ausflug auf die Insel Capri, die etwa 1 Stunde mit dem Schiff entfernt, im Golf von Neapel liegt. Der Trip ist auch auf eigene Faust zu organisieren, da vor allem die Schnellboote recht regelmäßig verkehren. Da es aber immer wieder zu Verspätungen kommen kann, ist es eher empfehlenswert den Ausflug organisiert anzutreten. Die Schiffe legen im kleinen Hafen von Capri an - einige Kreuzfahrer steuern Capri auch direkt an, liegen dann aber auf Reede - der sich bunt und mit italienischer Farben- und Pflanzenpracht präsentiert. Es gibt dort auch einige kleine Geschäfte und einige Restaurants, Bars und Cafes, die zum Verweilen einladen um das hektische Treiben zu beobachten. Wenn Sie sich am Anleger recht halten, kommen Sie zum kleinen Strand, der nicht groß, aber dafür meist sehr voll ist. Für eine kleine Erfrischung eignet er sich aber allemal. Gegenüber der Pier befindet sich der Zugang zur Funiculare, der Zahnradbahn, die den Hafen mit Capri, dem Hauptort der Insel verbindet. Im steilen Winkel geht es durch Gärten und Wohngebiete hinauf ins Zentrum des Lebens der Mittelmeerinsel. Sie gelangen direkt an den Rand der Piazetta Umberto, dem sozialen Treffpunkt der Insel bei Tag und vor allem auch am Abend. Neben dem schönen Glockenturm stehen Ihnen hier sehr viele Restaurationen zur Verfügung, in denen Sie es sich gut gehen lassen können. von hier aus finden Sie in den kleinen Gassen und Straßen viele Geschäfte und Hotels der Luxusklasse. Capri ist eine Insel des Jetsets und schon seit Jahren ein internationaler Hotspot für Reiche und Berühmte. Wundern Sie sich also nicht, wenn Ihnen jemand bekannt vorkommt. Etwas Abseits des Ortes gelangen Sie an den schönen Gärten der Hotelanlagen vorbei zu einer Aussichtsplattform, von wo Sie einen herrlichen Blick auf die Faraglioni-Felsen, dem Wahrzeichen Capris, werfen können.
Ein weiterer Ort auf Capri ist Anacapri. Der Ort ist mit dem Kleinbus zu erreichen und bietet etwas mehr Ruhe als der Hauptort Capri. Hier finden Sie kleinere Geschäfte, die vor allem die traditionellen Sandalen anbieten und diese teilweise vor Ihren Augen extra für Sie anfertigen. Auch vom Zitronenschnapps, dem Limoncello, der in dieser Region Italiens weit verbreitet ist, sollten Sie unbedingt kosten. Aus Zitronen wird auf Capri vieles hergestellt und einige Geschäfte bieten nur Waren aus Zitronen an - Schnapps, Schokolade, Bonbons usw. In Anacapri lohnt sich ein Besuch der Kirche. Der Boden darf nicht betreten werden, da er ein auf Kacheln gemaltes Kunstwerk mit vielen christlichen Motiven enthält. Auch eine kurze Seilbahnfahrt auf den Monte ist sehr zu empfehlen. Von dort haben Sie einen tollen Blick über die Insel bis zum Festland.
Für Garten- und Geschichtsfreunde eignet sich ein Besuch der vielen Villen auf Capri. Axel Munthes Villa San Michele, die Augustusgärten in der Nähe der Villa Krupp oder die Villa Jovis, in die sich einst der Kaiser Tiberius zurückgezogen hatte, sind alle zu besichtigen und bieten eine schöne Abwechslung zum Schlendern durch die Gassen.
Wer weder an kleinen Orten noch an Geschichte interessiert ist sollte sich im Hafen von Capri ein Boot mieten, um sich eine schöne Meeresbucht zum schwimmen und relaxen zu suchen. Meist findet man ein ruhiges Plätzchen, wo man nicht gestört wird. Im Hafen können Sie sich auch einem Ausflug anschliessen, der Sie zur Blauen Grotte, der vielleicht bekanntesten Sehenswürdigkeit Capris, führt. Genießen Sie eine schöne Bootsfahrt entlang der pittoresken Küste, bevor Sie kurz vor der Blauen Grotte auf kleinere Gondeln umsteigen, die Sie durch das Nadelöhr im Fels direkt in dei Blaue Grotte hineinfahren. Je nach Tageszeit, schimmert das Wasser durch das einfallende Licht in den verschiedensten Blautönen. Besonders Morgens ist der Blauton sehr intensiv. Leider ist die Blaue Grotte grade in der Hochsaison sehr voll und es können sich sehr viele Gondeln gleichzeitig in der Grotte befinden.
Leider ist ein Tag für Capri zuwenig um diese schöne Insel genau kennenzulernen. Nutzen Sie den Tag also und stellen Sie sich die Ziele zusammen, die Sie am Meisten interessieren. Oder vielleicht bleiben Sie ja einmal länger auf dieser schönen Insel in einem der tollen Hotels.