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Palermo - Italien - Westliches Mittelmeer
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Palermo, Hauptstadt der italienischen Region Sizilien, liegt an der Nordküste zwischen zwei Bergen: dem Monte Pellegrino im Norden und dem Monte Catalfano im Osten. Die Stadt wurde im 8. Jahrhundert v. Chr. von den Phöniziern als Handelsstützpunkt gegründet und ist heute das politische und kulturelle Zentrum Siziliens. Wegen seiner fruchtbaren Landschaft nannte man Palermo anfangs "Ziz" ("die Blume"). Palermo war vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zum Ende des 20. Jahrhunderts in den Händen der Mafia und stand im Zentrum zweier großer Mafiakriege. Durch den ersten „Antimafia“- Bürgermeister Leoluca Orlando verbesserte sich die Situation zunehmend. Die Kriminalitätsrate sank und das öffentliche, wirtschaftliche und kulturelle Leben blühte auf. Dank Orlandos Bemühungen konnte 1997 das Teatro Massimo, eins der größten Opernhäuser Europas, wieder eröffnet werden.
Im 6. Jahrhundert wurde die Kathedrale Palermos unter Papst Georg dem Großen errichtet, jedoch durch ein starkes Erdbeben 1169 so stark beschädigt, dass Erzbischof Walter beschloss, sie abzureißen und neu aufzubauen. In der Kathedrale befinden sich die Gräber der deutschen Staufer Heinrich VI. und Friedrich II. Der Palazzo die Normanni (Normannenpalast) ist heute Sitz des sizilianischen Parlaments, war früher jedoch Sitz der Könige und Vizekönige. Weitere historische Sehenswürdigkeiten bietet das Archäologische Regionalmuseum mit vielen einzigartigen Exponaten von der Vorgeschichte Siziliens bis zur spätrömischen Zeit. Das aktive Leben der Menschen in Palermo kann man auf einem der zahlreichen Märkten beobachten, die sich über die Straßen und Gassen erstrecken. Hier ist vom Fleisch über Gemüse bis zur Kleidung alles erhältlich. Es gibt außerdem noch den Nachtmarkt II Borgo, den man jedoch aufgrund seines Trubels eher als Straßenfest ansieht.
Der Hafen in Palermo ist in unmittelbarer Nähe zur Altstadt. Allerdings kann der Weg je nach Liegeplatz auch etwas weiter sein. Palermo hat ebenfalls einen Industriehafen und große Werftanlagen, die Reedereien versuchen aber diese Liegeplätze zu vermeiden. Sollte es doch einmal zu einem Liegeplatz im Industriehafen kommen, werden von dort meistens Shuttle-Busse eingesetzt. Wenn Sie darauf verzichten wollen, achten Sie im unübersichtlichen Hafen verstärkt auf den Verkehr.