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Ponta Delgada - Portugal - Atlantischer Ozean
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Ponta Delgada ist die Hauptstadt der Azoren und hat in seinem ballungsraum etwa 65 000 Einwohner. Die Innenstadt beherbergt neben den Regierungsgebäuden auch die einzige Universität der Azoren. Berühmt sind die Azoren, neben dem Azoren-Hoch, noch für den Anabau von Ananas und die Herstellung von Frischkäse aus einer Mischung von Ziegen- und Kuhmilchkäse. Die Stadt bietet eine historische Altstadt mit liebevoll renovierten Häusern und einigen Geschäften, einige schöne alte Kirchen, ein städtisches Schwimmbad und einen kleinen Jachthafen. Von hier gehen auch die Bootstouren los, die um die Insel herum fahren oder sich auf die Suche nach Walen begeben, die es in den Gewässern um die Azoren gibt.
Die Azoren liegen mitten auf dem Mittelatlantischen Rücken, der die Nordamerikanische Kontinentalplatte von der europäischen trennt. Demzufolge gibt es hier vielerorts vulkanische Aktivitäten und deren Auswirkungen zu beobachten. Einige Teile der Inselgruppe gehören geologisch schon zum amerikanischen Kontinent. Leider gab es in den letzten Jahren auch immer wieder kleinere Erdbeben. Die Aktivitäten sind allerdings wesentlich geringer als auf Island.
Bedeutung erlangten die Azoren zu Beginn der Dampfschifffahrt, als Versorgungsstation der Schiffe mit Kohle und Lebensmitteln und als Zentraler Ort bei der Verlegung von transatlantischen Kabelverbindungen. Einen Flughafen haben die Inseln seit den 40er Jahren, der auch bei den ersten Transatlantikflügen als Zwischenstopp benutzt wurde.
Landschaftlich hat die Insel sehr viel grüne Wiesen und Hänge zu bilden. Die Klippen sind teilweise sehr schroff und ein guter Nistplatz für eine Vielzahl an Seevögeln. Es lohnt auch eine Rundfahrt über die Inseln um diese schöne und vor allem sehr ruhige Landschaft näher kennenzulernen. Die Azoren haben aufgrund der vulkanischen Beschaffenheit kaum Sandstrände und auch das Wetter trägt nicht zu einem Badeurlub bei. Hier können leicht alle vier Jahreszeiten an einem Tag vorkommen und auch im Sommer muss es nicht unbedingt warm werden.
Hauptsächlich Segler und Wanderer, aber auch Naturfreunde aller Art zählen zu den Touristen dieser Inselgruppe.