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Santorin - Griechenland - Östliches Mittelmeer
Die Kreuzfahrtschiffe ankern auf Santorin direkt in der Caldera des Vulkans. Nach der Eruption des Vulkans vor mehr als 2000 Jahren stürzte die Caldera ein und der Krater lief mit Meerwasser voll. Die Stadt Thira selbst liegt etwa 300 m senkrecht oberhalb des kleinen Hafens, wo die Tenderboote der Kreuzfahrtschiffe anlanden. Von hier haben sie mehrere Möglichkeiten nach Thira zu gelangen. Eine Seilbahn fährt direkt bis ins Zentrum von Thira. Je nach Größe des Kreuzfahrtschiffes oder auch der Anzahl der Schiffe im Hafen müssen sie hier allerdings mit teilweise sehr langen Wartezeiten rechnen. Planen sie dies vor allem bei der Rückkehr zum Schiff ein. Traditioneller ist dagegen der Eselspfad, der ebenfalls bis in die Hauptstadt führt. In mehreren steilen und vor allem schattenlosen Serpentinen geht es den Abhang hinauf. Der Gestank der Hinterlassenschaften von hunderten Eseln macht diesen Aufstieg  zusätzlich schwierig und nur zu etwas für Hartgesottene und körperlich fitte Personen. Sollten sie nicht dazu gehören, stellen sie sich in die Schlange an der Seilbahn oder lassen sie sich von den Eseln in die Höhe tragen. 

Das Wetter auf den Kykladen ist das ganze Jahr hindurch sehr trocken. Es fallen auch im Winter sehr geringe Niederschläge, was sich auch in der Vegetationsarmut der Inseln widerspiegelt. Die Sommer sind sehr heiß und trocken, durch den ständig wehenden Wind, der teilweise sehr heftig wehen kann und für das typische, aufgeschäumte Meer der Kykladen sorgt, bleibt es aber generell sehr angenehm. Dieser Wind kann allerdings auch dazu führen, dass es in den Frühlings- und Herbstmonaten vor allem abends recht kühl werden kann und sie eine Jacke oder einen Pullover mitnehmen sollten. Vor allem in Kraternähe gibt es starke und kalte Aufwinde. Die Hauptreisezeit ist von April bis Oktober, die Inseln der Kykladen werden aber auch in den Wintermonaten von einigen Kreuzfahrern angelaufen.

Santorin lebt in erster Linie von seinem beeindruckenden Panorama, dass sie fast überall genießen können. Die weißen Häuser in der kubistischen Kykladenarchitektur scheinen am Steilhang 300 m hoch über dem Meer zu hängen. Von weitem sieht es aus, als würde Schnee auf einem Berg liegen. Der Blick von oben auf ihr Schiff ist einfach gigantisch und mit Worten schwer zu beschreiben. Nehmen sie sich Zeit dafür in all dem Trubel, den die Insel zu bieten hat.
Es ist ein paar Minuten der Ruhe und Entspannung wert und sie werden den Mund vor Staunen nicht mehr schließen können.
Am Besten funktioniert das in einem der vielen Cafes und Restaurants von Thira. Passen sie jedoch bei Fischgerichten auf: diese sind meist nicht mit einem Preis ausgezeichnet und sie können bei der Rechnung mit Überraschungen rechnen, die ihr Shopping-Bedürfnis einschränken könnten. Versuchen sie lieber eine traditionelle Pita in einer der Imbisse.
In den verwinkelten Gassen der Stadt Thira gibt es eine Vielzahl an Geschäften, allen voran Schmuckgeschäfte, die sich auf der sogenannten Goldmeile aneinanderreihen.
Neben den Schmuckgeschäften, die jede Preisklasse bedienen, gibt es Modeboutiquen, Kunsthandwerk und alle anderen Arten von typischen, kleinen Geschäften. Ein ausgedehnter Shopping-Bummel ist hier also genauso zu empfehlen wie auf Mykonos.

Etwas abseits der Hauptstraßen kommen sie entlang des Kraterrandes zu den Dörfern von Immerovigli und Firostefani. Hier liegen die berühmten Hotels der Insel, die in Höhlenwohnungen spektakulär in den Hang gebaut wurden und für atemberaubende Ausblicke sorgen. Genießen sie die Ruhe und die Ausblicke. Santorin ist hier etwas für die Seele. Interessant sind auch die vielen kleinen Kunstateliers und –werkstätten, die sie gerne besuchen können.
Die Steigerung von Ruhe, Entspannung und kunsthandwerklichen Werkstätten finden sie in dem Dörfchen Oia am nördlichen Kraterrand. Hier leben sehr viele Künstler und Aussteiger, die sich ein ruhigeres Leben gesucht haben. Zum Sonnenuntergang trifft sich hier die halbe Bevölkerung der Insel um den Tag zu verabschieden. Aber passen sie auf die Zeit auf: es könnte ihr Schiff sein, dass bei Sonnenuntergang in romantisches Licht getaucht an Oia vorbeigleitet.
Wenn sie schwimmen wollen, lohnt sich eine Fahrt mit dem Bus oder Taxi – beides finden sie am Hauptplatz von Thira – nach Kamari-Beach. In dieser touristischen Region Santorins finden sie einen schönen Strand aus schwarzen Kieseln, der das Baden erschweren kann, dafür aber vor allem von Wasser überspült, tolle Farbeffekte produziert.
Auf Santorin wird dank der fruchtbaren Vulkanasche auch Wein produziert. Dieser kann auch probiert werden. Suchen sie sich eine kleine Kellerei und testen sie die typischen Weine der Insel und einige Kleinigkeiten. Ausflüge dieser Art werden von den meisten Reedereien angeboten.
Weiter gibt es in Alt-Thira und Akrotiri einige Ausgrabungen aus minoischer Zeit – Kreta ist nicht weit von Santorin entfernt.
Für geologisch Interessierte eignet sich auch eine Fahrt mit dem Boot zur kleinen Insel Therassia, die im Krater liegt und einige heiße Quellen zu bieten hat.
  
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